Blick auf das Einfamilienhaus Wohnprojekt 4 Blick auf das Einfamilienhaus Wohnprojekt 4

Wohnprojekt IV

München Fasanerie



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Wohnungen

Gruppe: 3 Frauen
Wohnungsgrößen: 23 qm - 31 qm, Wohn-/Schlafzimmer, Treppenlift
Gemeinschaftsräume: Küche, 1 Bad mit WC, großes Wohn-/Esszimmer, Gemeinschaftsraum »Partykeller«, Terrasse, Garten, Garage
Lage: gute Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung in der Nähe, gute Verkehrsanbindung, ruhig, Fasaneriesee zu Fuß erreichbar

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Unser Modellprojekt:
DIE SENIORINNEN-WG

Dieses Modell wird von uns gegenwärtig nicht belegt, weil die Architektur mit nur einem gemeinsamen Bad und einer gemeinsamen Küche ungeeignet ist.
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DIE AUSSTATTUNG

Das Haus in der Fasanerie bietet Platz für eine WG mit drei Frauen. Es gibt drei private Wohnbereiche, einen im Erdgeschoss und zwei im ersten Stock, mit je zwei Zimmern in den Gesamtgrößen 22,6 qm, 24,8 qm und 28,4 qm.
Ein großes Wohn-/Esszimmer – ein wunderbarer Gemeinschaftsraum – liegt im Erdgeschoss mit Zugang zur überdachten Terrasse und einem schönen Garten. Es gibt einen Treppenlift, einen Partykeller und eine Garage.
Der Förderverein Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter e. V. ist dankbar für dieses Angebot an seine Mitfrauen, denn Wohnraum in München zu finden ist schwer.

Kleine Privaträume – große Gemeinschaftsflächen

Der persönliche Wohnbereich und Rückzugsort ist sehr klein im Verhältnis zu den gemeinsam genutzten Flächen wie Wohn-/Esszimmer, Terrasse, Garten, Partyraum. Das spiegelt sich auch in der Miete wider, die für die kleinen Privaträume relativ hoch ist, weil ja alle anderen Flächen auch zu drei Teilen bezahlt werden müssen.

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Die klassischen Probleme einer WG

Was für eine Freundinnen-Gruppe möglich ist, gestaltet sich für einander fremde ältere Wohnfrauen als sehr schwierig: Es gibt nur eine gemeinsame Küche und nur ein Bad.
Damit ist Streit, wie in jeder WG, vorprogrammiert: das unterschiedliche Verständnis von Ordnung und Sauberkeit, Nutzung und Verbrauch.
Auch die Zahl drei ist problematisch, da sich zwei verbünden können gegen die Dritte.
Es setzt ein sehr hohes Maß an Einfühlungsvermögen und den Willen, miteinander zu leben voraus, Vertrautheit und Verlässlichkeit und eine positive Streitkultur, damit sich eine Gemeinschaft entwickelt jenseits aller persönlichen Eigenheiten und Wünsche. Und bei Unfrieden stehen die schönen gemeinsam nutzbaren Räume leer.

Die ideale Wohnform

Eine Wohngruppe für diese Herausforderungen haben wir noch nicht gefunden. Unser Modell mit eigenen Wohnungen und einem Gemeinschaftsraum für die Wohngruppe hat sich dagegen in den vergangenen Jahrzehnten bestens bewährt.